Matthias Ilgen lädt zum Girls‘ Day nach Berlin ein

Bewerbung bis zum 17. Februar möglich.

Nach wie vor sind Frauen und Mädchen in verschiedenen Berufen deutlich unterrepräsentiert. Auch in der Politik überwiegt der männliche Anteil noch immer. Als größtes Berufsorientierungsprojekt bietet der Girls‘ Day (auch Mädchen-Zukunftstag genannt) bundesweit Einblicke in die unterschiedlichsten Berufszweige.

Die SPD-Bundestagsfraktion hat sich in den vergangenen Jahren mit großem Erfolg am Girls‘ Day beteiligt und es jeweils bis zu 70 Mädchen ermöglicht, den Bundestag in Berlin kennenzulernen, mit den Abgeordneten ins Gespräch zu kommen und durch die Teilnahme am Planspiel „Politik-Parcours“ zu erfahren, wie Gesetze entstehen.

„Lamentieren bringt ja nichts!“

Die Zeiten, in denen amtierende Bundestagsabgeordnete auf der SPD-Landesliste gesetzt waren, sind offenkundig vorbei. Das musste der nordfriesische SPD-Kreisvorsitzende Matthias Ilgen (MdB) beim Landesparteitag leidvoll zur Kenntnis nehmen. Vom Landesvorstand auf Platz sechs gesetzt, blieb er nach zwei schmerzhaften Abstimmungs-Niederlagen ohne sicheren Listenplatz für die Bundestagswahl im September. Jetzt will Ilgen den Wahlkreis Nordfriesland / Dithmarschen-Nord gegen seine Hauptkonkurrentin Astrid Damerow (CDU) direkt gewinnen.

Das Interview führt Jörg von Berg / SHZ

Ist das Votum des Landesparteitages ein Schlag ins Kontor?

Ja, weil ein Listenplatz natürlich auch symbolisiert, wie man seine Arbeit macht. Und ein amtierender Bundestagsabgeordneter hat in der Vergangenheit immer den Vortritt gehabt vor Leuten, die nicht im Bundestag sind. Dann auch noch im zweiten Schritt von jemandem herausgekegelt zu werden, der neu ist, ist natürlich ein Schlag ins Kontor. Aber am Ende des Tages bringt Lamentieren ja nichts.

War es auch ein Problem, dass die Ostküste mehr Delegierte stellt als die Westküste?

Es hatte vor allem damit zu tun, dass sich zwei Kollegen mit einem mäßigen bzw. schlechten Listenplatz zusammengetan haben mit dem Versprechen, dass sich die Kreisverbände gegenseitig unterstützen. Da hat der Landesteil Schleswig diesmal nicht zusammengehalten.

Rechenschaftsbericht 2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
liebe Genossinnen und Genossen,

mit meinem Rechenschaftsbericht möchte ich Ihnen und Euch einen kurzen Einblick in meine Arbeit der letzten Monate geben. Denn auch als „einfacher Abgeordneter“ kann man eine Menge bewegen! Als Koordinator für Existenzgründungen kümmere ich mich für die SPD-Fraktion um Unternehmensgründer aller Art. Insbesondere die soziale Absicherung der Solo-Selbständigen liegt mir am Herzen. Hier machen wir mit den Verbesserungen bei Krankenversicherung und dem noch anstehenden Rentenpaket entscheidende Schritte in Richtung Erwerbstätigen-Versicherung.

Zu meinen weiteren Arbeitsfeldern im Ausschuss für Wirtschaft und Energie zählen die Freien Berufe sowie die Kultur- und Kreativwirtschaft. Mit einem Gesetz zur Förderung des deutschen Films und der deutschen Filmwirtschaft haben wir im Deutschen Bundestag kürzlich dafür gesorgt, dass nicht nur die Qualität und Vielfalt des deutschen Films, sondern auch die dichte Kinolandschaft in Deutschland weiterhin bestehen bleiben. Das Kulturgut Film darf auch künftig nicht allein nach wirtschaftlichem Einzelerfolg bemessen werden!

Im Ausschuss für Verteidigung, dem ich seit der Ernennung Hans-Peter Bartels zum Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages angehöre, befasse ich mich mit den Themen Marine, Europäischer Kooperation sowie Rüstungsexporten. Gerade im Bereich unserer über das Maß ausgelasteten Marine gilt es stets einen kritischen Blick auf die Vielzahl von Auslandseinsätzen der Bundeswehr zu haben. Das Ende von „Operation Active Endeavour“ ist ein guter Schritt, auch die Operation Atalanta muss künftig kritischer beäugt werden. Wir dürfen uns nicht verzetteln, sondern müssen unsere Präsenz auf die Einsätze konzentrieren, wo die Linderung menschlichen Leides und die Durchsetzung humanitärer Hilfe im Vordergrund stehen.

Matthias Ilgen: „50.000 Euro für den Breitbandausbau in Hallig Hooge!“

Der Nordfriesische Bundestagsabgeordnete Matthias Ilgen (SPD) freut sich mit der Gemeinde Hallig Hooge über ein Fördergeld von 50.000 Euro für Beraterleistungen zum flächendeckenden Breitbandausbau.

„Die Gemeinde Hallig Hooge hat einen Zuwendungsbescheid aus dem Bundesförderprogramm erhalten. Es freut mich sehr, dass ein weiterer Antragsteller aus meinem Wahlkreis positiv bedacht wurde.“, erklärt Matthias Ilgen. „Mit dem Geld kann die Gemeinde Ausbauprojekte für schnelles Internet planen und Antragsunterlagen für eine Bundesförderung dieser Projekte erstellen.“

„Das Bundesförderprogramm läuft jetzt seit einem Jahr. Bisher erhielten deutschlandweit über 800 Städte, Ämter, Kommunen, Gemeinden und Landkreise bei der Breitbandförderkonferenz einen Förderbescheid, der mit bis zu 50.000 Euro dotiert ist. Internetzugänge, die auch große Datenmengen schnell übertragen, gehören zu einer modernen Infrastruktur. Damit Landkreise, Gemeinden und Kommunen mit unterversorgten Gebieten schnell förderfähige Projekte entwickeln können, fördert der Bund auch Beraterleistungen.“, so Ilgen abschließend.

Ilgen: „Bund unterstützt Sanierung von Hafen Hörnum!“

Haushaltsausschuss ermöglicht Beteiligung an der Sanierung des Hafens zu 50%

Freudig kommentierte der nordfriesische SPD-Bundestagsabgeordnete Matthias Ilgen die Entscheidung des Haushaltsausschusses des Bundestages den Hafen Hörnum namentlich in den Haushaltsplan aufzunehmen:

„Im Zuge der Übertragung von bundeseigenen Wasserstraßenabschnitten an Länder oder Kommunen können auf diese Weise Finanzierungsbeiträge zur Erhaltung geleistet werden.“

2006 verlor der Hafen seinen Status als „Schutz- und Sicherheitshafen“ der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes., weshalb eine Sanierung für die Gemeinde eine große finanzielle Belastung wäre.

„Ich freue mich, dass dadurch nun die Hälfte der acht Millionen Euro teuren Sanierungskosten für den Hafen Hörnum vom Bund übernommen werden kann.“

Ein entsprechendes Schreiben des Abgeordneten Ilgen und der zuständigen Haushälterin Bettina Hagedorn, SPD ging Bürgermeister Speth am Abend bereits zu.