Matthias Ilgen: „Union blockiert Rückkehrrecht in Vollzeit!“

Der Bundestagsabgeordnete Matthias Ilgen spricht sich dafür aus, dass die Teilzeitfalle für alle abgeschafft wird, die mehr arbeiten möchte. Wer in Teilzeit geht, soll später auch wieder in die vorherige Arbeitszeit zurückgehen dürfen.

„Obwohl das Recht auf Rückkehr in die vorherige Arbeitszeit im Koalitionsvertrag steht, ist der Gesetzentwurf von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles am Widerstand von Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Union gescheitert.“, erklärt Matthias Ilgen. „Mit unserem Beschluss des Gesetzentwurfs macht die SPD-Bundestagsfraktion deutlich, dass sie sich für die vielen Betroffenen – insbesondere Frauen – einsetzt.“

Der Entwurf der SPD-Bundestagsfraktion sieht vor, dass sich die Betroffenen künftig bei der Teilzeitwahl entscheiden können, ob sie eine unbefristete Teilzeit oder eine befristete Teilzeit, nach deren Ende sie in die vorherige Arbeitszeit zurückkehren können, wählen. Dazu will die SPD einen Rechtsanspruch auf befristete Teilzeit einführen. Dieser soll genauso funktionieren wie der Rechtsanspruch auf unbefristete Teilzeit, den es schon gibt: Ein schriftlicher Antrag mindestens drei Monate vor Beginn der Teilzeit, ohne bestimmte Gründe.

„Wer heute schon in Teilzeit arbeitet, für den soll es einfacher werden, wieder in Vollzeit zu kommen: Künftig soll der Arbeitgeber und nicht mehr der Beschäftigte nachweisen müssen, dass es keinen geeigneten Arbeitsplatz im Unternehmen gibt.“, so Ilgen abschließend.

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