Informationsfahrt nach Berlin, durchgeführt vom Bundespresseamt und auf Einladung von Matthias Ilgen vom 21. – 23. Juni 2015

Eine etwas andere Art von Informationen erlebte die Besuchergruppe, die im Juni unsere Bundeshauptstadt erkunden wollte. Sozusagen „hautnah“ wurden uns die Auswirkungen eines hohen und wichtigen Staatsbesuches auf den alltäglichen Straßenverkehr und die Sicherheitslage vorgeführt.

Nach dem Besuch im Verteidigungsministerium war der Bus nicht an der verabredeten Haltestelle. Alles war von der Polizei, die sogar Unterstützung von Kollegen aus Brandenburg bekommen hatte, weiträumig abgesperrt – der US-Verteidigungsminister wurde erwartet. Einen etwas längeren Fußmarsch später erreichten wir unseren Bus, der mittlerweile so zugeparkt war, dass es weder vor noch zurück ging. Ein Diplomat – erkennbar an einem besonderen Fahrzeugkennzeichen – vervollständigte noch das Chaos, weil er nicht einsehen wollte, dass hier für ihn die gleichen Regeln galten, wie für andere Verkehrsteilnehmer auch. Mit Hilfe der Polizei und unter gebilligter Missachtung einiger Verkehrsregeln konnten wir unsere Fahrt nach einiger Zeit doch noch fortsetzen.

Leider blieb daher für den geplanten individuellen Rundgang über den Potsdamer Platz nicht mehr viel Zeit. Dafür wurden wir anschließend aber in der schleswig-holsteinischen Landesvertretung mit einem wohlschmeckenden Spargelessen, „garniert“ mit einem interessanten Vortrag über die Aufgaben der Landesvertretung und den Bundesrat, entschädigt. Eine kurze Stadtrundfahrt und der obligatorische Vortrag im Reichstag mit Kuppelbesuch und einer Diskussion mit dem Abgeordneten Matthias Ilgen persönlich rundeten diesen anstrengenden Tag ab.

Am zweiten Tag erfuhren wir, nach einem leider verregneten Ausflug nach Potsdam und einem Besuch in der Gedenkstätte Potsdamer Abkommen, Schloss Cecilienhof, auf dem Rückweg, welche Auswirkungen königlicher Besuch, in diesem Fall der von Elizabeth II, auf den Verkehr einer Großstadt hat. Wir machten wieder eine Stadtrundfahrt – dieses Mal unfreiwillig – und unser Besuch in der Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße, der ehemaligen Stasi-Zentrale, fiel leider nur kurz aus.

Ein geschichts- und ortskundiger und vor allem unendlich geduldiger Reiseführer und ein toller Busfahrer machten aus allem das Beste und diese Fahrt zu einem Erlebnis.

 

Informationsfahrt nach Berlin, durchgeführt vom Bundespresseamt und auf Einladung von Matthias Ilgen vom 29. Juni – 02. Juli 2014

Liebe Genossinnen und Genossen,

ein im Regenschauer versinkendes Public Viewing, um sich ein Spiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft anzusehen – das war ein besonderes Erlebnis einiger Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Informationsfahrt nach Berlin in diesem Sommer. Dies war natürlich auch nicht der eigentliche Sinn und Zweck unserer Reise, aber Berlin hat eben sehr viel mehr zu bieten als nur Politik.

Ende Juni hat unser Bundestagsabgeordneter wieder 50 politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Nordfriesland und Dithmarschen zu einer dreitägigen Informationsfahrt des Bundespresseamtes nach Berlin eingeladen. Da der Besuch im Plenarsaal des Bundestages bei dieser Fahrt ausfallen musste, führte Matthias Ilgen seine Besucher am ersten Tag auf dem Weg ins Paul-Löbe-Haus durch die „Katakomben“ des Reichstages und hielt seinen geplanten Vortrag dort. Die anschließende umfangreiche Stadtrundfahrt im Bus endete am Märkischen Ufer, wo die Gruppe zum Abendessen auf ein Schiff umstieg, um sich Berlin in Richtung Spandau - am Regierungsviertel vorbei - von der Spree aus anzusehen.

Am zweiten Tag folgten dann Besuche im Ministerium für Wirtschaft und Energie und im Ministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. In der Willy-Brandt- Stiftung gab es anschließend einen umfassenden Rückblick auf unsere Geschichte bei der Vorstellung des Lebens dieses großen deutschen Politikers. Seinen Abschluss fand dieser Besuch bei einem Abendessen in einer typischen Berliner Kneipe in Charlottenburg – zumindest der offizielle Teil. Am nächsten Tag machte sich wieder eine mit vielen neuen Eindrücken versehene Reisegruppe auf den Weg Richtung Westküste.

Informationsfahrt nach Berlin, durchgeführt vom Bundespresseamt und auf Einladung von Matthias Ilgen vom 02. – 05. März 2014

„Berlin – wir kommen“ hieß es im März für die Teilnehmer der ersten Informationsfahrt, organisiert und finanziert vom Bundespresseamt, auf Einladung von Matthias. Natürlich waren auch alle Gewinnerinnen und Gewinner des Kreuzworträtsels aus unserem ersten Westküsteninfo dabei. Mit einem komfortablen Reisebus ging es von Niebüll über Husum und Heide direkt nach Berlin zu einem hervorragenden Hotel, wo uns dann nach dem Einchecken auch schon das Abendessen erwartete. Die beiden folgenden Tage entsprachen dann aber schon fast einem „Arbeitspensum“, so interessant und vielfältig war das zu absolvierende Programm.

Es begann mit einem Vortrag im Plenarsaal des Reichstages. Hier wurde über die Arbeitsweise des Bundestages in Berlin berichtet. Anschließend folgte eine Diskussion mit Matthias über seine Arbeit und die aktuelle Politik. Natürlich durfte dann ein Gang durch die Kuppel des Reichstages nicht fehlen. Anschließend ging es zu Fuß – am Brandenburger Tor und der amerikanischen Botschaft vorbei – in die Landesvertretung Schleswig-Holsteins. Ein Besuch in der Willy-Brandt-Stiftung mit Film und Vortrag über das Leben und politische Wirken von Willy Brandt und anschließend der Gedenkstätte des Deutschen Widerstandes boten einen interessanten Ausflug in unsere Geschichte. Das gute Abendessen in einer originellen Berliner Kneipe hatten sich alle redlich verdient!

Am nächsten Tag kämpfte sich dann unser Bus durch den Berliner Verkehr. Dies war dann unsere Stadtrundfahrt, die in Berlin einfach nur interessant sein kann und natürlich zugleich auch ein Ausflug in die Geschichte. Im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie wurde das an sich trockene Thema der Aufgaben und Arbeitsweise des Ministeriums von einem – wir würden sagen typischen – Berliner auf sehr humorvolle und interessante Weise vermittelt. Den Abschluss unseres Programms bildete ein Besuch im Jüdischen Museum, der nicht nur ein Ausflug in die jüngere Geschichte war, sondern auch in das jüdische Leben in Europa der vergangenen Jahrhunderte.

Zufrieden, teilweise auch etwas geschafft von den vielen Eindrücken, ging es dann am 4. Tag wieder Richtung Westküste…